Im Februar und März 2026 werden Wissenschaftler von sechs Institutionen, die am Projekt beteiligt sind, Einblicke in verschiedene Chancen, Herausforderungen und Anwendungen der additiven Fertigungstechnik im Rahmen einer kostenlosen Online-Ringvorlesung präsentieren.

Beginnend mit dem 6. Februar wird es freitags zwischen 9:00 und 10:00 Uhr nach einem etwa 45-minütigen Fachvortrag Gelegenheiten für Diskussionen geben.

Übersicht über die Vortragsreihe:

06.02.2026: Ressourceneffiziente additive Fertigung im Werkzeugbau (Fachhochschule Oberösterreich)
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13.02.2026: KI-gestützte, bildbasierte Prozessüberwachung am Beispiel Wire Arc Additive Manufacturing (Universität Passau)
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20.02.2026: Spezielle Werkstoffeigenschaften in der additiven Fertigung – Chancen und Herausforderungen (Universität Innsbruck)
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27.02.2026: Ressourceneffiziente Bauteilfertigung durch drahtbasiertes Laserauftragsschweißen (Hochschule Rosenheim)
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06.03.2026: Electron microscopy as a tool for development and quality control in additive manufacturing (Universität Salzburg)
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13.03.2026: Additive Fertigung von dünnwandigen Strukturen mittels Laser Powder Bed Fusion und deren Anwendung (Hochschule Landshut)
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Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen!

Im Rahmen der 7th International Conference on Industry of the Future and Smart Manufacturing (ISM 2025), die von 11.–14. November 2025 an der University of Malta in Valletta stattfand, präsentierte Michael Spreitzer (FH Oberösterreich, Campus Wels) aktuelle Forschungsergebnisse aus dem Interregprojekt ReBi – Ressourceneffiziente Bauteilinnovationen.

Der vorgestellte Beitrag mit dem Titel
„Process parameter development for M300 (X3NiCoMoTi18-9-5) thin walls via Laser Metal Deposition (LMD)”
beschäftigte sich mit der prozesssicheren Herstellung dünnwandiger Strukturen aus dem Werkzeugstahl M300 mittels Laser Metal Deposition (LMD).

Im Fokus der Untersuchungen standen der Einfluss einzelner Prozessparameter sowie deren Wechselwirkungen auf die Bauteilgeometrie, Defektbildung und mechanischen Eigenschaften der erzeugten Strukturen. Ziel war es, robuste Prozessfenster für dünnwandige LMD-Strukturen zu definieren.

Die erzielten Ergebnisse liefern eine wichtige Grundlage für die additive Fertigung von Lattice-Strukturen und eröffnen neue Potenziale für Leichtbauanwendungen im Stahlbereich, insbesondere im industriellen Werkzeug- und Anlagenbau.

Die Studienergebnisse werden als Peer-Review-Artikel in der Fachzeitschrift Procedia Computer Science veröffentlicht und tragen zur internationalen Sichtbarkeit des Interregprojekts ReBi bei.

🔍 Wie gelingt es, Forschung und Praxis im Bereich der additiven Fertigung effektiv zu verzahnen?

Ein eindrucksvolles Beispiel dafür lieferte das ReBi-Symposium am 11.11.2025 an der Universität Innsbruck, veranstaltet im Rahmen des Interreg-Projekts ReBi-AM.

In einem interessanten Austausch präsentierten Forschungseinrichtungen gemeinsam mit kleinen und mittelständischen Unternehmen konkrete Innovationslösungen. Im Mittelpunkt: Herausforderungen entlang industrieller Prozess- und Produktentwicklungen – und wie anwendungsorientierte Forschung diese adressieren kann.

🛠️ Einblicke aus den Kooperationsprojekten:
– Optimierte Produktgestaltung zur Erhöhung der Standzeit von Bauteilen
– Integration additiver Fertigung in den Vorrichtungsbau sowie in Schweißprozesse zur Gasflussführung
– Werkstoffentwicklung mit Fokus auf neue Legierungen für spezifische Anwendungen

Diese Projekte zeigen, wie zielgerichteter Technologietransfer funktioniert – und welche Potenziale durch interdisziplinäre Zusammenarbeit erschlossen werden können.

Ein großer Dank gilt der Universität Innsbruck für die Gastfreundschaft sowie unseren Partnerinstitutionen: Hochschule Landshut, Fachhochschule Oberösterreich, Universität Salzburg und Universität Passau.

Mitinitiiert von der Technische Hochschule Rosenheim, kofinanziert durch die Europäische Union, gefördert durch Interreg Bayern-Österreich.

TrioTech | Additiv. Subtraktiv. Präzise. 3D-Druck – Zerspanung – Messtechnik in vernetzter Praxis

Am 25. September 2025, von 13:00 bis 16:30 Uhr, laden wir Sie herzlich an den FH OÖ Campus Wels (Stelzhamerstraße 23, 4600 Wels) zur kostenlosen Veranstaltung TrioTech ein.

In Kooperation mit unserem Partner WESTCAM werden Technologien präsentiert, die moderne Fertigung auszeichnen und vernetzt zum Erfolg führen:

  • Additiv: 3D-Druck für neue Designfreiheiten und rasche Iterationen
  • Subtraktiv: CNC-Zerspanung für Präzision und hochwertige Oberflächen
  • Präzise: 3D-Messtechnik für exakte Qualitätssicherung und verlässliche Workflow-Daten

Agenda im Überblick:

  • 13:00 – 13:05 – Welcome
  • 13:05 – 13:30 – MES: Vernetzte Fertigung & digitale Prozessoptimierung
  • 13:30 – 14:00 – Kunststoff-3D-Druck: Kleinserien schnell & kostengünstig – inklusive Rechenbeispiele
  • 14:00 – 14:20 – Metall-3D-Druck: Vergleich Pulverbett vs. Auftragsschweißen
  • 14:20 – 14:45 – Power-Break
  • 14:45 – 15:30 – Zerspanung/CNC: Nachbearbeitung von 3D-Druck-Teilen – „Challenge accepted“
  • 15:30 – 16:00 – 3D-Messtechnik: Vorbereitung & Qualitätssicherung
  • Ab 16:00 – Interreg-Projekt ReBi: Ressourcen­effiziente Bauteilinnovationen – kurzer Überblick
  • Ab 16:30 – Additiv-Aperitif: Ausklang in gemütlicher Runde unter Branchenkolleg*innen
  • Highlight des Tages: Führung durch unser AM-Labor

Weitere Details sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter:.

TrioTech | Additiv. Subtraktiv. Präzise | OÖ – WESTCAM – The Know-WOW Company

Im Rahmen des Forschungsprojekts ReBi – Ressourceneffiziente Bauteilinnovationen besuchte ein Team der FH OÖ Campus Wels | Fakultät für Technik & Angewandte Naturwissenschaften die Firma Rico. Ziel des Treffens war es, gemeinsam innovative Lösungen für neue Materialien und Prozesse zur ressourcenschonenden Herstellung von Bauteilen mittels 3D-Druck zu entwickeln.

Ein zentrales Thema des Besuchs war der intensive Austausch über aktuelle Versuchsergebnisse. Michael Spreitzer und Norbert Wild vom Center for Smart Production diskutierten gemeinsam mit unseren Projektpartnern die neuesten Erkenntnisse. Die Gespräche verdeutlichten einmal mehr, wie essenziell die enge Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen und Industriepartnern für die Entwicklung zukunftsweisender Technologien ist.

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Am 20. März 2025 fand an der Fachhochschule Wels das Symposium zum Thema Additive Fertigung (AM) mit Schwerpunkt auf Metall-3D-Druck statt. Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Industrie, Forschung und Lehre nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen, Forschungsergebnisse und Anwendungen im Bereich des 3D-Drucks auszutauschen.

In spannenden Vorträgen zeigten AM-Anwender und AM-Forscher/innen aus verschiedenen Branchen Einblick in die Forschung über die Werkstoffentwicklung bis zur Dienstleistungsperspektive der generativen Fertigung. Besonderes Highlight war die Präsentation der ersten Ergebnisse und laufende Industrieprojekte aus dem Interreg-Projekt: ReBi.

Die Veranstaltung bot nicht nur wertvolle fachliche Impulse, sondern regte auch zur Diskussionen zu aktuellen Forschungsthemen an. Die Möglichkeit zur Vernetzung und zum direkten Austausch mit Projektpartnern und Unternehmen aus der Region wurde aktiv genutzt.

Das CSM-Team bedankt sich bei allen Mitwirkenden, Vortragenden und Gästen für den gelungenen Nachmittag und freut sich auf zukünftige Veranstaltungen rund um die additive Fertigung!

Am 8. April 2025 war die FH Wels erneut beim Austrian 3D-Printing Forum im Tech Gate Vienna vertreten – dem zentralen Jahresforum für additive Fertigung in Österreich. Die Veranstaltung brachte führende Industrievertreter:innen, Forschungseinrichtungen und Technologieanbieter zusammen, um aktuelle Entwicklungen, Trends und Anwendungsbeispiele im Bereich des industriellen 3D-Drucks zu präsentieren und zu diskutieren.

Die FH Wels war dabei nicht nur mit einem Informationsstand vor Ort vertreten, sondern beteiligte sich auch aktiv am Vortragsprogramm. Im Rahmen des Vortragsprogramms präsentierte die FH Wels gemeinsam mit der Firma MARK Metallwarenfabrik den Beitrag

„Herausforderungen und Chancen im Werkzeugbau – Additive Fertigung als industrielle Innovation“.

Der Vortrag zeigte praxisnahe Lösungsansätze für den Werkzeug- und Formenbau auf und verdeutlichte, wie additive Technologien zur Funktionsintegration und Ressourcenschonung beitragen können.

Das Forum bot zudem eine ideale Plattform, um das Interreg-Projekt ReBi dem Fachpublikum vorzustellen. Am Stand der FH Wels wurde unter anderem ein additiv gefertigtes Leichtbaubauteil präsentiert, das zentrale Inhalte des Projekts greifbar machte.

Darüber hinaus nutzte das Team der FH Wels die Gelegenheit, aktuelle Forschungsprojekte und industrielle Anwendungen aus dem Bereich Additive Fertigung und Werkstofftechnik einem interessierten Fachpublikum vorzustellen. Neben dem fachlichen Austausch mit Unternehmen und Forschungspartnern stand vor allem die Vernetzung im Mittelpunkt.

Präsentation des ReBi-Projekts von Herr Wild der FH Wels auf dem Austria 3D-Printing Forum am 8. April 2025

Interreg-Projekt ReBi beim 12. Landshuter Leichtbau-Colloquium einem Fachpublikum an der Hochschule Landshut präsentiert.

Um das Leichtbau-Innovationspotenzial voll ausschöpfen zu können, müsse man länder- und disziplinenübergreifend sowie über Instituts- und Unternehmensgrenzen hinweg denken und agieren, erläuterte Veranstaltungsinitiator Prof. Dr. Otto Huber. Dementsprechend lautete das Thema des mittlerweile 12. Landshuter Leichtbau-Colloquium LLC (26./27. Februar 2025), das alle zwei Jahre vom Leichtbau-Cluster an der Hochschule Landshut organisiert wird, „Leichtbau – Grenzen überwinden und Innovationen gestalten“.

Das zweitägige LLC stand im Zeichen von vielfältigen Innovationen im Bereich des Leichtbaus. Mehr als 130 Expertinnen und Experten trafen sich an der Hochschule Landshut und informierten sich in 40 Fachvorträgen und einer begleitenden Fachmesse über aktuelle Entwicklungen aus Forschung und Industrie. Das Interreg-Projekt ReBi (Ressourceneffiziente Bauteilinnovationen durch additive Fertigungsverfahren im bayerischen und österreichischen Grenzraum) wurde als Teil der Fachausstellung vom Projektteam mit Plakaten und Anschauungsobjekten präsentiert. Es eignete sich hervorragend als Beispiel für die übergreifende Zusammenarbeit im Leichtbau, um gemeinsam Innovationspotenziale umsetzen zu können. Der ReBi-Messestand wurde am ersten Tag von Vertretern der „Hausherren“ aus Landshut sowie Teammitgliedern der Hochschulen aus Rosenheim und Innsbruck betreut. Am zweiten Tag wurden die Gäste abgelöst durch Experten der Partnerhochschulen aus Passau und Wels.

Zusätzlich zur Präsenz in der Fachmesse wurde eine Laborführung angeboten, bei der neben der modernen technischen Ausstattung des Kompetenzzentrums Leichtbau an der Hochschule Landshut (LLK) auch die im Projekt ReBi eingesetzte “Laser Powder Bed Fusion“- (LPBF)Anlage gezeigt wurde. Die LPBF-Anlage wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert und im Rahmen des Interreg-Projekts ReBi um ein Temperiermodul für die additive Fertigung von Bauteilstrukturen aus Aluminiumpulver erweitert. Außerdem konnten während der Führung verschiedene laufende Untersuchungen des ReBi-Projektes als Beispiele für die Vielfältigkeit und die Industrienähe des Projektes präsentiert werden. Die zahlreichen Fragen von Leichtbau-Experten sowie Fachgespräche am Messestand und auch bei den Laborführungen zeigten das große Interesse am Forschungsprojekt sowie dessen Ergebnissen.  Mehr zur Veranstaltung kann hier gefunden werden: https://www.haw-landshut.de/aktuelles/beitrag/wertvolles-potenzial-von-nachhaltigen-leichtbau-innovationen-nutzen.

Abbildung 1: ReBi-Stand auf der Fachmesse an Tag 1. Vertreten durch (von links) Florian Hartl (LLK), Lorenz Fuchs (UIBK), Maximilian Heinz und Daniel Schlemmer (TH-Ro) (Quelle: Hochschule Landshut)
Abbildung 2: ReBi-Stand auf der Fachmesse an Tag 2. Vertreten durch (von links) Norbert Wild (FH-OÖ), Jan Franke (UP), Norbert Babel, Otto Huber, Florian Hartl und Marc Bicker (LLK). (Quelle: Hochschule Landshut)

Am  07.02.2025 fand am Fachbereich Chemie und Physik der Materialien der Universität Salzburg der Transmissionselektronenmikroskopie (kurz TEM) – Workshop Exploring Structures at the Atomic Scale statt.Ziel des Workshops war es Forschungspartner der PLUS, wie das ReBi Konsortium, über neue TEM Möglichkiten zu informieren, um sie dann im Forschungsprojekt einzusetzen.Insgesamt nahmen 45 Personen an diesem überregionalen Workshop teil.  Die Teilnehmer kamen unter anderem von der der Hochschule Landshut, der Technischen Hochschule Rosenheim, der Universität Innsbruck und von der Paris Lodron Universität Salzburg.  Insbesondere der Vortrag von Yolita Eggerle, Karlsruher Institut für Technologie, zeigte anschaulich am Beispiel von Hochtemperaturmateialien, wie TEM zum Materialverständnis auf atomarer Skala in Legierungen beitragen kann. Im Anschluss fand eine ReBi Projektbesprechung statt.

Foto: Organisationsteam des Workshops mit den beiden eingeladenen Vortragenden

Am 20. März 2025 findet an der Fachhochschule Wels das Symposium für Additive Fertigung statt. Dabei werden unter anderem die neuesten Ergebnisse aus dem Interreg-Projekt ReBi präsentiert. Freuen Sie sich auf spannende Vorträge von Partnerinstituten aus Innsbruck und Rosenheim sowie auf Einblicke in die aktuellen Technologien und Trends der Metall-3D-Druckwelt. Zudem erhalten Sie die Gelegenheit, Additive Manufacturing aus der Perspektive eines Dienstleisters kennenzulernen.

Das und vieles Mehr erwartet Sie am 20.03.2025 ab 13:00 Uhr in Wels. 

Link zur Anmeldung und das Programm finden Sie unter:
https://fh-ooe.at/campus-wels/events/symposium-fuer-additive-fertigung