Mit großer Neugier und starkem Wissensdrang besuchte eine Technikerklasse der Berufsfachschule für Maschinenbau die Hochschule in Landshut. Der Austausch fand statt, um den Schülerinnen und Schülern sowie einigen Lehrkräften die additive Fertigung (AF) näher zu bringen. Durch Herrn Prof. Dr.-Ing. Norbert Babel (Laborleiter und Studiengangsleiter Bachelor Additive Fertigung) und wissenschaftliche Mitarbeiter im Projekt ReBi (Ressourceneffiziente Bauteilinnovationen durch additive Fertigungsverfahren im bayerischen und österreichischen Grenzraum) wurde für die Besucher eine mehrstündige Veranstaltungsreihe bestehend aus drei Vorträgen und zwei Laborführungen organisiert, welche von den Grundlagen der additiven Fertigung bis zu aktuellen Forschungsthemen reichten. Die knapp 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten mit vielen Fragen und Diskussionen großes Interesse am 3D-Druck, und trugen dadurch zu einem guten Gelingen der Veranstaltung bei.

Vortrag „Reverse Engineering eines Fahrzeugbauteils“

Der Nachmittag startete mit der Begrüßung von Herrn Prof. Dr. Babel, welche fließend in den ersten Vortrag zum „Reverse Engineering“ überging. Hierin beschrieb Herr Prof. Dr. Babel den praktischen Einsatz von Reverse Engineering für schwer oder nicht demontierbare Bauteile, die mit Hilfe eines Scans in ein digitales Modell übertragen werden. Der Vortrag behandelte den anwendungsnahen Einsatz von kamerabasierten Digitalisierungsmethoden und Software Tools bis hin zur Konstruktion und Fertigung von Prototypenteilen für ein reales Bauteil einer Fahrzeuggruppe. Die Rekonstruktion und Topologieoptimierung des Teils, unter Einsatz der additiven Fertigung, ermöglichten eine Version des Bauteils, welche bei deutlich geringerem Gewicht den gleichen Belastungen standhält. Das neue Teil wurde abschließend aus Kunststoff additiv gefertigt und konnte den Besuchern „greifbar“ präsentiert werden.

Topologie-Optimierung von der Idee bis zur Umsetzung

Angelehnt an den ersten Vortrag befasste sich Marko Orsolic (wissenschaftlicher Mitarbeiter, FH Oberösterreich, Campus Wels) in seinem Vortrag mit einer Vertiefung zur Topologie-Optimierung. Herr Orsolic zeigte in seiner Präsentation den Ablauf einer Topologie-Optimierung von der Idee bis zur Umsetzung. Inbegriffen sind hier die Schritte der Ideenfindung, des softwareseitigen Setups einer Topologieoptimierung, die dazugehörigen Nachbearbeitungen und die Vorbereitung der Geometrie zum Übertrag in die Fertigungsanlage. Insgesamt schaffte dieser Vortrag es, den Zuhörerinnen und Zuhörern den gesamten Umfang und die erforderlichen Aufwände sowie den Nutzen einer Topologieoptimierung anschaulich und präzise zu zeigen. Bereichert wurde der Vortrag durch viele Anschauungsbeispiele, die Herr Orsolic aus dem additiven Fertigungslabor aus Wels mitgebracht hatte.

Additive Fertigung dünnwandiger Strukturen mittels LPBF

Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein Vortrag von Herrn Florian Hartl (Hochschule Landshut), welcher ebenfalls als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt ReBi arbeitet. Herr Hartl zeigte aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse aus seinem Forschungsprojekt des Kompetenzzentrums Leichtbau der Hochschule Landshut (LLK). Der Vortrag behandelte zunächst die Grundlagen des „Laser-Powder-Bed-Fusion“ (LPBF) Verfahrens, welches für die additive Fertigung mit Metallen eingesetzt wird. Darauf aufbauend wurden die Herausforderungen und Möglichkeiten der speziellen Fertigung von sehr dünnwandigen Bauteilen mit Wandstärken von etwa 0,2 mm dargestellt. Ein wichtiger Aspekt dieses Abschnitts war die Analyse der tatsächlich gefertigten Wandstärke über verschiedene Messmethoden (CT, taktil, optisch) sowie die Charakterisierung der Streuung dieser Werte. Abschließend gab es noch einen Ausblick, wie die „Finite Elemente Methode“ (FEM) hier eingesetzt werden könnte, um den Einfluss der schwankenden Wandstärke in der Entwicklung realer Bauteile zu berücksichtigen.

Praxiseinblicke beim Besuch der AF-Labore

Zwischen den Vorträgen konnten die Besucher, unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Babel und Herrn Hartl die verschiedenen Labore der Hochschule Landshut für die Additive Fertigung (AF) besichtigen. Dabei übernahm Herr Babel die Führung im AF-Labor für Kunststoffe, welches mit zahlreichen Geräten für verschiedene Prozesstypen ausgestattet ist, darunter mehrere Filament-Drucker, sowie eine Laser-Sinteranlage und ein Stereolithographie-Drucker. Zeitgleich leitete Herr Hartl eine Gruppe im AF-Labor für Metalle, in dem die, durch das Projekt ReBi mitfinanzierte LPBF-Anlage, und die dazugehörigen Komponenten gezeigt wurden. Beide Führungen wurden mit vielen Fragen der Gruppen bereichert und es entstand ein tiefgehender fachlicher Austausch, der über die angedachte Pausenzeit hinaus andauerte.

Am Ende der Veranstaltung zogen alle Beteiligten ein positives Resümee: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten grundlegende Einblicke in die additive Fertigung und die gezeigten Verfahren gewinnen, wie auch Prof. Dr.-Ing. Babel, Herrn Enno Erbe als stellvertretender Schulleiter der Berufsfachschule betonten, die sich bei Herrn Hartl und Herrn Orsolic als Vortragende sowie allen weiteren Beteiligten bedankten. Ermöglicht wurde die Veranstaltung durch das EU-geförderte Interreg-Projekt ReBi (BA0100010).

Abbildung 1: Organisatoren der Veranstaltung (v.l. Marko Orsolic, Florian Hartl, Enno Erbe, Prof. Dr.-Ing. Norbert Babel)

Abbildung 2: Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Norbert Babel

Abbildung 3: Vortrag von Hr. Marko Orsolic

Abbildung 4: Laborführung im AF-Labor für Kunststoffe

Abbildung 5: Laborführung im AF-Labor für Kunststoffe durch Herrn Babel

Zwei Klassen der Berufsschule 1 Wels (BS1) aus dem Fachbereich Maschinenbau waren zu Gast an der Fachhochschule OÖ am Campus Wels, um einen praxisnahen Einblick in die Welt des 3D-Drucks zu erhalten. Die 3. Klasse mit Schwerpunkt Schweißtechnik sowie die 4. Klasse mit Schwerpunkt Fahrzeugbau nahmen mit großem Interesse am Workshop-Programm teil.

Die Veranstaltung fand im Rahmen des Interreg-Projekts „Ressourceneffiziente Bauteilinnovation durch Additive Fertigungsverfahren im bayerischen und österreichischen Grenzraum (ReBi)“ statt.

Vortrag „Einführung in den 3D-Druck“

Der Workshop begann jeweils am Vormittag (Schweißtechnik) bzw. am Nachmittag (Fahrzeugbau) mit einer Begrüßung und einer Einführung in die Additive Fertigung durch Sara Halilovic (Wissenschaftliche Mitarbeiterin – Laser Powder Bed Fusion).

Dabei wurden die am Campus Wels eingesetzten 3D-Druck-Verfahren vorgestellt. Die Schülerinnen und Schüler erhielten einen Überblick über unterschiedliche Technologien – von SLA-Anwendungen in der Medizintechnik über FDM-Systeme für den Heimgebrauch bis hin zu DED-Verfahren für Reparatur- und Hochleistungsanwendungen.

Im Fokus standen insbesondere metallbasierte Verfahren wie LPBF und DED, deren industrielle Einsatzmöglichkeiten anhand konkreter Beispiele erläutert wurden.

Design von AM-Bauteilen

Im Anschluss präsentierte Marko Orsolic (Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Schwerpunkt: Design for Additive Manufacturing & Simulation) den digitalen Entwicklungsprozess eines additiv gefertigten Bauteils.

Anhand eines praxisnahen Beispiels wurde der Weg von der Ausgangsidee bis zum topologieoptimierten Prototypen aufgezeigt. Die Schülerinnen und Schüler erhielten Einblick in:

 die Konstruktion des Ausgangsbauteils,
 die Gestalt- bzw. Topologieoptimierung,
 die Vorbereitung für das Laser-Pulverbettverfahren (LPBF) sowie
 die Simulation des Fertigungsprozesses.

Ziel war es, den vollständigen digitalen Workflow der additiven Fertigung verständlich darzustellen – von der ersten Skizze bis zur simulationsgestützten Bewertung des Bauteils.

Kurze Laborführung durch das RPD- und das CSM-Labor

Im Anschluss an die Fachvorträge erhielten die Schülerinnen und Schüler bei einer Laborführung durch das „Center for Smart Manufacturing“ (CSM) einen direkten Einblick in die additive Fertigung mit Metall am Campus Wels.

Die aktiven Anlagen konnten aus nächster Nähe betrachtet werden. Dabei ergaben sich zahlreiche interessierte Fragen zu Prozessführung, Werkstoffen und industriellen Einsatzmöglichkeiten.

KI in der Additiven Fertigung

Den letzten Programmpunkt bildete ein Fachvortrag von Jan Franke vom FORWISS – Institut für Softwaresysteme in technischen Anwendungen der Informatik der Universität Passau. Das Thema war KI-gestützte, bildbasierte Prozessüberwachung am Beispiel des Wire-Arc Additive Manufacturing (WAAM). Gezeigt wurde, wie die Echtzeitauswertung von Schweißkamerabildern mithilfe von Machine-Learning-Verfahren eine geschlossene Regelungsschleife ermöglicht – und so den Fertigungsprozess stabilisiert.

Abbildung 1: Einführung in die Additive Fertigung, DI Sara Halilovic

Abbildung 2: 3. Klasse der BS1 Wels – Maschinenbau (Schweißtechnik)

Abbildung 3: Workshop „Bauteilentwicklung & -optimierung für den 3D-Druck“, DI Marko Orsolic

Abbildung 4: 4. Klasse der BS1 Wels – Maschinenbau (Fahrzeugbau)

Abbildung 5: Laborführung im RPD-Labor, FH OÖ Campus Wels

Abbildung 6: Laborführung im CSM-Labor, FH OÖ Campus Wels

Abbildung 7: Fachvortrag: „KI-gestützte, bild-basierte Prozessüberwachung des WAAM-Prozesses“, M. Sc. Jan Franke

Im Februar und März 2026 werden Wissenschaftler von sechs Institutionen, die am Projekt beteiligt sind, Einblicke in verschiedene Chancen, Herausforderungen und Anwendungen der additiven Fertigungstechnik im Rahmen einer kostenlosen Online-Ringvorlesung präsentieren.

Beginnend mit dem 6. Februar wird es freitags zwischen 9:00 und 10:00 Uhr nach einem etwa 45-minütigen Fachvortrag Gelegenheiten für Diskussionen geben.

Übersicht über die Vortragsreihe:

06.02.2026: Ressourceneffiziente additive Fertigung im Werkzeugbau (Fachhochschule Oberösterreich)
Jetzt anmelden: https://eveeno.com/rebi_webinar_1

13.02.2026: KI-gestützte, bildbasierte Prozessüberwachung am Beispiel Wire Arc Additive Manufacturing (Universität Passau)
Jetzt anmelden: https://eveeno.com/rebi_webinar_2

20.02.2026: Spezielle Werkstoffeigenschaften in der additiven Fertigung – Chancen und Herausforderungen (Universität Innsbruck)
Jetzt anmelden: https://eveeno.com/rebi_webinar_3

27.02.2026: Ressourceneffiziente Bauteilfertigung durch drahtbasiertes Laserauftragsschweißen (Hochschule Rosenheim)
Jetzt anmelden: https://eveeno.com/rebi_webinar_4

06.03.2026: Electron microscopy as a tool for development and quality control in additive manufacturing (Universität Salzburg)
Jetzt anmelden: https://eveeno.com/rebi_webinar_5

13.03.2026: Additive Fertigung von dünnwandigen Strukturen mittels Laser Powder Bed Fusion und deren Anwendung (Hochschule Landshut)
Jetzt anmelden: https://eveeno.com/rebi_webinar_6

Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen!

Im Rahmen der 7th International Conference on Industry of the Future and Smart Manufacturing (ISM 2025), die von 11.–14. November 2025 an der University of Malta in Valletta stattfand, präsentierte Michael Spreitzer (FH Oberösterreich, Campus Wels) aktuelle Forschungsergebnisse aus dem Interregprojekt ReBi – Ressourceneffiziente Bauteilinnovationen.

Der vorgestellte Beitrag mit dem Titel
„Process parameter development for M300 (X3NiCoMoTi18-9-5) thin walls via Laser Metal Deposition (LMD)”
beschäftigte sich mit der prozesssicheren Herstellung dünnwandiger Strukturen aus dem Werkzeugstahl M300 mittels Laser Metal Deposition (LMD).

Im Fokus der Untersuchungen standen der Einfluss einzelner Prozessparameter sowie deren Wechselwirkungen auf die Bauteilgeometrie, Defektbildung und mechanischen Eigenschaften der erzeugten Strukturen. Ziel war es, robuste Prozessfenster für dünnwandige LMD-Strukturen zu definieren.

Die erzielten Ergebnisse liefern eine wichtige Grundlage für die additive Fertigung von Lattice-Strukturen und eröffnen neue Potenziale für Leichtbauanwendungen im Stahlbereich, insbesondere im industriellen Werkzeug- und Anlagenbau.

Die Studienergebnisse werden als Peer-Review-Artikel in der Fachzeitschrift Procedia Computer Science veröffentlicht und tragen zur internationalen Sichtbarkeit des Interregprojekts ReBi bei.

🔍 Wie gelingt es, Forschung und Praxis im Bereich der additiven Fertigung effektiv zu verzahnen?

Ein eindrucksvolles Beispiel dafür lieferte das ReBi-Symposium am 11.11.2025 an der Universität Innsbruck, veranstaltet im Rahmen des Interreg-Projekts ReBi-AM.

In einem interessanten Austausch präsentierten Forschungseinrichtungen gemeinsam mit kleinen und mittelständischen Unternehmen konkrete Innovationslösungen. Im Mittelpunkt: Herausforderungen entlang industrieller Prozess- und Produktentwicklungen – und wie anwendungsorientierte Forschung diese adressieren kann.

🛠️ Einblicke aus den Kooperationsprojekten:
– Optimierte Produktgestaltung zur Erhöhung der Standzeit von Bauteilen
– Integration additiver Fertigung in den Vorrichtungsbau sowie in Schweißprozesse zur Gasflussführung
– Werkstoffentwicklung mit Fokus auf neue Legierungen für spezifische Anwendungen

Diese Projekte zeigen, wie zielgerichteter Technologietransfer funktioniert – und welche Potenziale durch interdisziplinäre Zusammenarbeit erschlossen werden können.

Ein großer Dank gilt der Universität Innsbruck für die Gastfreundschaft sowie unseren Partnerinstitutionen: Hochschule Landshut, Fachhochschule Oberösterreich, Universität Salzburg und Universität Passau.

Mitinitiiert von der Technische Hochschule Rosenheim, kofinanziert durch die Europäische Union, gefördert durch Interreg Bayern-Österreich.

TrioTech | Additiv. Subtraktiv. Präzise. 3D-Druck – Zerspanung – Messtechnik in vernetzter Praxis

Am 25. September 2025, von 13:00 bis 16:30 Uhr, laden wir Sie herzlich an den FH OÖ Campus Wels (Stelzhamerstraße 23, 4600 Wels) zur kostenlosen Veranstaltung TrioTech ein.

In Kooperation mit unserem Partner WESTCAM werden Technologien präsentiert, die moderne Fertigung auszeichnen und vernetzt zum Erfolg führen:

  • Additiv: 3D-Druck für neue Designfreiheiten und rasche Iterationen
  • Subtraktiv: CNC-Zerspanung für Präzision und hochwertige Oberflächen
  • Präzise: 3D-Messtechnik für exakte Qualitätssicherung und verlässliche Workflow-Daten

Agenda im Überblick:

  • 13:00 – 13:05 – Welcome
  • 13:05 – 13:30 – MES: Vernetzte Fertigung & digitale Prozessoptimierung
  • 13:30 – 14:00 – Kunststoff-3D-Druck: Kleinserien schnell & kostengünstig – inklusive Rechenbeispiele
  • 14:00 – 14:20 – Metall-3D-Druck: Vergleich Pulverbett vs. Auftragsschweißen
  • 14:20 – 14:45 – Power-Break
  • 14:45 – 15:30 – Zerspanung/CNC: Nachbearbeitung von 3D-Druck-Teilen – „Challenge accepted“
  • 15:30 – 16:00 – 3D-Messtechnik: Vorbereitung & Qualitätssicherung
  • Ab 16:00 – Interreg-Projekt ReBi: Ressourcen­effiziente Bauteilinnovationen – kurzer Überblick
  • Ab 16:30 – Additiv-Aperitif: Ausklang in gemütlicher Runde unter Branchenkolleg*innen
  • Highlight des Tages: Führung durch unser AM-Labor

Weitere Details sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter:.

TrioTech | Additiv. Subtraktiv. Präzise | OÖ – WESTCAM – The Know-WOW Company

Im Rahmen des Forschungsprojekts ReBi – Ressourceneffiziente Bauteilinnovationen besuchte ein Team der FH OÖ Campus Wels | Fakultät für Technik & Angewandte Naturwissenschaften die Firma Rico. Ziel des Treffens war es, gemeinsam innovative Lösungen für neue Materialien und Prozesse zur ressourcenschonenden Herstellung von Bauteilen mittels 3D-Druck zu entwickeln.

Ein zentrales Thema des Besuchs war der intensive Austausch über aktuelle Versuchsergebnisse. Michael Spreitzer und Norbert Wild vom Center for Smart Production diskutierten gemeinsam mit unseren Projektpartnern die neuesten Erkenntnisse. Die Gespräche verdeutlichten einmal mehr, wie essenziell die enge Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen und Industriepartnern für die Entwicklung zukunftsweisender Technologien ist.

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Am 20. März 2025 fand an der Fachhochschule Wels das Symposium zum Thema Additive Fertigung (AM) mit Schwerpunkt auf Metall-3D-Druck statt. Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Industrie, Forschung und Lehre nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen, Forschungsergebnisse und Anwendungen im Bereich des 3D-Drucks auszutauschen.

In spannenden Vorträgen zeigten AM-Anwender und AM-Forscher/innen aus verschiedenen Branchen Einblick in die Forschung über die Werkstoffentwicklung bis zur Dienstleistungsperspektive der generativen Fertigung. Besonderes Highlight war die Präsentation der ersten Ergebnisse und laufende Industrieprojekte aus dem Interreg-Projekt: ReBi.

Die Veranstaltung bot nicht nur wertvolle fachliche Impulse, sondern regte auch zur Diskussionen zu aktuellen Forschungsthemen an. Die Möglichkeit zur Vernetzung und zum direkten Austausch mit Projektpartnern und Unternehmen aus der Region wurde aktiv genutzt.

Das CSM-Team bedankt sich bei allen Mitwirkenden, Vortragenden und Gästen für den gelungenen Nachmittag und freut sich auf zukünftige Veranstaltungen rund um die additive Fertigung!

Am 8. April 2025 war die FH Wels erneut beim Austrian 3D-Printing Forum im Tech Gate Vienna vertreten – dem zentralen Jahresforum für additive Fertigung in Österreich. Die Veranstaltung brachte führende Industrievertreter:innen, Forschungseinrichtungen und Technologieanbieter zusammen, um aktuelle Entwicklungen, Trends und Anwendungsbeispiele im Bereich des industriellen 3D-Drucks zu präsentieren und zu diskutieren.

Die FH Wels war dabei nicht nur mit einem Informationsstand vor Ort vertreten, sondern beteiligte sich auch aktiv am Vortragsprogramm. Im Rahmen des Vortragsprogramms präsentierte die FH Wels gemeinsam mit der Firma MARK Metallwarenfabrik den Beitrag

„Herausforderungen und Chancen im Werkzeugbau – Additive Fertigung als industrielle Innovation“.

Der Vortrag zeigte praxisnahe Lösungsansätze für den Werkzeug- und Formenbau auf und verdeutlichte, wie additive Technologien zur Funktionsintegration und Ressourcenschonung beitragen können.

Das Forum bot zudem eine ideale Plattform, um das Interreg-Projekt ReBi dem Fachpublikum vorzustellen. Am Stand der FH Wels wurde unter anderem ein additiv gefertigtes Leichtbaubauteil präsentiert, das zentrale Inhalte des Projekts greifbar machte.

Darüber hinaus nutzte das Team der FH Wels die Gelegenheit, aktuelle Forschungsprojekte und industrielle Anwendungen aus dem Bereich Additive Fertigung und Werkstofftechnik einem interessierten Fachpublikum vorzustellen. Neben dem fachlichen Austausch mit Unternehmen und Forschungspartnern stand vor allem die Vernetzung im Mittelpunkt.

Präsentation des ReBi-Projekts von Herr Wild der FH Wels auf dem Austria 3D-Printing Forum am 8. April 2025

Interreg-Projekt ReBi beim 12. Landshuter Leichtbau-Colloquium einem Fachpublikum an der Hochschule Landshut präsentiert.

Um das Leichtbau-Innovationspotenzial voll ausschöpfen zu können, müsse man länder- und disziplinenübergreifend sowie über Instituts- und Unternehmensgrenzen hinweg denken und agieren, erläuterte Veranstaltungsinitiator Prof. Dr. Otto Huber. Dementsprechend lautete das Thema des mittlerweile 12. Landshuter Leichtbau-Colloquium LLC (26./27. Februar 2025), das alle zwei Jahre vom Leichtbau-Cluster an der Hochschule Landshut organisiert wird, „Leichtbau – Grenzen überwinden und Innovationen gestalten“.

Das zweitägige LLC stand im Zeichen von vielfältigen Innovationen im Bereich des Leichtbaus. Mehr als 130 Expertinnen und Experten trafen sich an der Hochschule Landshut und informierten sich in 40 Fachvorträgen und einer begleitenden Fachmesse über aktuelle Entwicklungen aus Forschung und Industrie. Das Interreg-Projekt ReBi (Ressourceneffiziente Bauteilinnovationen durch additive Fertigungsverfahren im bayerischen und österreichischen Grenzraum) wurde als Teil der Fachausstellung vom Projektteam mit Plakaten und Anschauungsobjekten präsentiert. Es eignete sich hervorragend als Beispiel für die übergreifende Zusammenarbeit im Leichtbau, um gemeinsam Innovationspotenziale umsetzen zu können. Der ReBi-Messestand wurde am ersten Tag von Vertretern der „Hausherren“ aus Landshut sowie Teammitgliedern der Hochschulen aus Rosenheim und Innsbruck betreut. Am zweiten Tag wurden die Gäste abgelöst durch Experten der Partnerhochschulen aus Passau und Wels.

Zusätzlich zur Präsenz in der Fachmesse wurde eine Laborführung angeboten, bei der neben der modernen technischen Ausstattung des Kompetenzzentrums Leichtbau an der Hochschule Landshut (LLK) auch die im Projekt ReBi eingesetzte “Laser Powder Bed Fusion“- (LPBF)Anlage gezeigt wurde. Die LPBF-Anlage wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert und im Rahmen des Interreg-Projekts ReBi um ein Temperiermodul für die additive Fertigung von Bauteilstrukturen aus Aluminiumpulver erweitert. Außerdem konnten während der Führung verschiedene laufende Untersuchungen des ReBi-Projektes als Beispiele für die Vielfältigkeit und die Industrienähe des Projektes präsentiert werden. Die zahlreichen Fragen von Leichtbau-Experten sowie Fachgespräche am Messestand und auch bei den Laborführungen zeigten das große Interesse am Forschungsprojekt sowie dessen Ergebnissen.  Mehr zur Veranstaltung kann hier gefunden werden: https://www.haw-landshut.de/aktuelles/beitrag/wertvolles-potenzial-von-nachhaltigen-leichtbau-innovationen-nutzen.

Abbildung 1: ReBi-Stand auf der Fachmesse an Tag 1. Vertreten durch (von links) Florian Hartl (LLK), Lorenz Fuchs (UIBK), Maximilian Heinz und Daniel Schlemmer (TH-Ro) (Quelle: Hochschule Landshut)
Abbildung 2: ReBi-Stand auf der Fachmesse an Tag 2. Vertreten durch (von links) Norbert Wild (FH-OÖ), Jan Franke (UP), Norbert Babel, Otto Huber, Florian Hartl und Marc Bicker (LLK). (Quelle: Hochschule Landshut)